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Brandschutzglas

Brandschutzglas bietet nicht nur Schutz im Brandfall, sondern bietet gleichzeitig eine uneingeschränkte Lichtdurchflutung des Innenbereiches eines Gebäudes. Ob Türen oder Fenster bei der Wahl der Verglasung muss vor allem auf die geeignete Klasse gemäß der geltenden Brandschutznorm geachtet werden. Nach DIN 4201 wird Brandschutzglas in die Feuerwiderstandsklassen F, G und T eingeteilt. Die Zahl hinter dem Buchstaben gibt die jeweilige Mindestdauer des Feuerwiderstands in Minuten an. F60 bedeutet beispielsweise eine Feuerwiderstandsdauer von mindestens 60 Minuten. Die Feuerwiderstandsklasse G bietet Schutz vor Feuer und Rauch, allerdings keinen Hitzeschutz. Die Feuerwiderstandsklasse F dagegen ist feuer-, rauch- sowie hitzebeständig und blockiert somit die Ausbreitung sowohl von Bränden als auch von Hitze. Bei der Feuerwiderstandsklasse T (T = Türen) gelten für die Verglasung die gleichen Forderungen wie bei der Feuerwiderstandsklasse F - feuer-, rauch- sowie hitzebeständig.

In Gebäuden, in denen sich viele Menschen aufhalten, insbesondere in Bürohäusern, öffentlichen Gebäuden, Lagerhallen, Produktionsstätten, etc., werden vorwiegend Fenster mit Brandschutzglas eingesetzt, da diese extrem hitzebeständig und feuerhemmend sind. Zur Rettung von Menschenleben sowie zur Sicherung von Sachwerten kommen auch im privaten Bereich vermehrt Brandschutzfenster zum Einsatz.

Feuerwiderstandsklassen F und T

Das Glas besteht aus mehreren Scheiben, zwischen denen sich eine Brandschutzschicht aus chemischen Verbindungen befindet. Bei der Verglasung handelt es sich um Verbundsicherheits- (VSG) oder Einscheibensicherheitsglas (ESG). Die Schicht zwischen den Scheiben verdampft bei Hitzestrahlung und schützt auf der feuerabgewandten Seite des Glases vor Hitzedurchgang bzw. vor Brandübertragung laut der vorgesehenen Zeit. Zerbricht das außen liegende Glas durch Feuer und Hitze, verwandelt sich eine Gel-Schicht aus einer Alkali-Silikat-Mischung zu schützendem Schaum. Verglasungen der Klasse F werden vorwiegend als flur- oder raumtrennende Bauelemente für Rettungs- und Fluchtwege verwendet, um die Temperaturentwicklung in diesen Bereichen zuverlässig zu regulieren. Für die Feuerwiderstandsklasse T ist die Funktion und Wirkung die Gleiche. Sie ist im Allgemeinen etwas höher als F und gilt für Türen, Tore und Klappen.

Brandschutzverglasungen der F-Klasse: F 30 / F 60 / F 90 / F 120
Brandschutzverglasungen der T-Klasse: T 30 / T 60 / F T0 / T 120 / T 180

Feuerwiderstandsklassen G

Die Verglasungen der Feuerwiderstandsklasse G sind in der Regel Einscheibenverglasungen, die innerhalb der festgelegten Mindestdauer standhalten müssen. Das bedeutet, das Brandschutzglas darf in dieser Zeit weder schmelzen noch bersten und muss Rauch sowie Gas abhalten. Glas der Feuerwiderstandsklasse G sind Im Gegensatz zu Gläsern der Klasse F nicht hitzebeständig. Das Risiko einer Selbstentzündung von Teppichen oder Möbeln in angrenzenden Räumen ist somit äußerst hoch. Verglasungen der Feuerwiderstandsklasse G sind entlang von Rettungswegen nicht zulässig, da die Verletzungsgefahr für flüchtende Personen aufgrund der großen Hitze sehr hoch ist. Die Feuerwiderstandseigenschaften des Glases werden erreicht durch Drahteinlagen, spezielle Rahmen/Glas-Konstruktionen oder chemische Zusätze.

Brandschutzverglasungen der G-Klasse: G 30 / G 60 / G 90 / G 120

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